Mein Neuseeland Abenteuer

06November
2018

Neuseeland Abenteuer

Hi there,

Mir geht's gut und ich hatte tolle letzte Wochen. Die letzten 2 Wochen hatte ich Ferien und habe ich auf der Nord Insel verbracht es war ein sehr tolles Erlebnis und ich habe einige neue Freunde gefunden. Die meisten aus der Gruppe waren Deutsche doch es waren auch Leute aus der Schweiz, Frankreich, Norwegen, Schweden, Brazilien, Chile, China und Japan dabei.

Am ersten Tag haben wir uns am Flughafen in Wellington getroffen und den Abend gemeinsam verbarcht. Außerdem haben wir unser Masskotchen auf den Namen Bretzel getauft (mitlerweile ist es bei einem Jungen aus China der es behaten darf). Am nächsten Tag sind wir dann noch in Wellington ins Museum gegangen und haben etwas über die Geschichte der Maori erfahren. Außeredem waren wir in einer Sonderausstellung über einen Krieg (habe den Namen vergessen). Danach sind wir in Richtung Taupo gefahren.

       

Vorbei an atemberaubender Natur und den größten und berühmtesten Vulkanen der Nord Insel, ging es nach Taupo. Da wir dort erst am späten Nachmittag ankamen konnenten wir einen wunderbaren Sonnenuntergang erleben. Nach dem abendessen waren wir in den "hot pools" (heißen geotermal betrieben Becken) schwimmen. Bis 20 Uhr konnten wir dann das wundervoll beleuchtete Areal betrachten und uns in den wircklich erxtrem warmen Becken aufwärmen.

 

Am nächsten Tag ging es früh los einige von uns sind Fallschirmspringen oder zum Bungy Jump gegangen. Die anderen konnten in Ruhe durch die Läden von taupo schlendern und den See betrachten. Zurück am Bus sind wir in Richtung Rotorua gefahren. Dabei haben wir an verschiedenen Stellen gehalten. Zuerst haben wir an den Huka falls gehalten. Der Fluss der diese Wasserfälle bildet ist einer der wenigen die nach Süden fließen. Huka bedeutet soviel wie Abenteuer und Spaß. Es ist wunderschön dort und leider hatten wir nicht so viel Zeit.

    

Weiter auf dem weg nach Rotorua haben wir an verschiedenen "mud pools" haltgemacht. Es hat zwar schon sehr gestunken aber es war auch irgendwie cool den Gasblasen beim platzen zuzusehen.  

Dann kamen wir in Rotorua an. Der Spitzname "stinkende Stadt" passt sehr gut denn der Gestank nach verfaulten Eiern war hier noch presenter als an den "mud pools". Zunächst haben wir in der Nähe des Maori Museums gehalten und haben ein Foto von der Gruppe gemacht. Am nächsten Tag haben wir das Museum dann auch besucht, aber dazu später mehr. Nach dem Foto, von dem ich jetzt keine Kopie habe und auf dem ich etwas aussehe als sei ich Pipi Langstrumpf, sind wir zur Gondula gefahren. Das ist eine Gondel mit einer Art Erlebnispark angeschlossen. Wir konnten dann mit kleinen Carts den Berg hinunterfahren und es war so viel Spaß. Leider hatten wir nur drei Mal gebucht und es wahren drei Strecken im Nachhinein hätte ich mir gewünscht ich wäre die beiden schweren Strecken öfter gefahren weil sie schneller waren und sehr viel mehr Spaß gemacht haben. Am Abend nach dem Essen haben wir einen scabentur hunt (eine Schnitzeljagt) gemacht. Aber meine Gruppe ist stattdessen auf einen Kirmis gegangen . 

(In dem Jelly Beans Shop (unten) gab es auch coole Bilder aus Jelly Beans)   

Ich hatte mir im Jelly Beans Shop oben auf dem Berg, Berty Boots Bohnen gekauft und eine probiert. Hätte ich nicht machen sollen denn es war verfaulte Eier und das mit dem Geruch hat meinem Magen nicht unbedingt gutgetan. Aber als hätte ich nichts gelernt habe ich noch eine probiert und es war Regenwurm. Das war fast zu viel aber zum Glück konnte ich meinen Mageninhalt für mich behalten.

 

Nächster Tag und neues Glück. Puh der Tag begann nicht schlecht und auch der Geruch war nicht mehr so störend. Wir sind zunächst zum Museum gefahren und haben sehr viel über die Maori Kultur und über ihre Künste erfahren. Erstmal haben wir einen Kiwi gesehen. Ui so süß, aber man durfte keine Fotos machen. Danach sind wir über das gelände gegangen und konnten den Geysir beim Ausbruch bewundern während wir auf von geothermal aufgeheitzten Steinen saßen.

Dabei hat und eine Maori Frau etwas über ihre geschichte und über die Geschichte ihres Clans erzählt. In dieser Erzählung kam auch der Film Moana vor der den Ursprung der Maori beschreibt und ihren Weg zu Aotearoa (New Zealand oder das Land der langen Wolke machte). Moana ist übrigens das Maori Wort für Meer. Wir konntenspäter noch Schule der Künste sehen. Also wir haben ein Gebäude gesehen und zwar das Gebäude des Carvings (ich finde einfach kein besseres Wort). Es gibt noch zwei andere Kunst und zwar die des Pflechtens und die performende Kunst (Kapa Haka, andere Tänze und Singen). Die Schulen sind ausschließlich von Personen genutzt die einen Maori Hintergrund haben und dazu gedacht die Kultur weiter zu Leben. Wir konnten Maoris beim design und schnitzen der Werke zusehen und es wurde uns einiges über die Materialien die genutzt werden erzählt. Es gibt alte und neue Materialien aber ich will euch nicht zusehr langweilen und es gibt noch viel zu erzählen aber schreibt mir doch einfach wenn ihr etwas darüber haben möchtet dann mache ich nochmal einen eigenen Blog Eintrag dafür.  Es war auf jeden Fall sehr spanned und wir haben einige Werke gesehen. Hier nur mal ein paar Beispiele:

Nach einer sehr spannenden Tour sind wir zum nächsten Programmpunkt aufgebrochen. Wir waren White Water Rafting und ich muss sagen dass das mir als eines der besten Erlebnisse in Errinerung bleiben wird. Vorbei an wundervoller Natur und atemberaubenden Urwald. Auf einem sehr wildem Fluß über drei Wasserfälle, davon der größte raftbare Wasserfall der Welt (mit ungefähr 7 Metern). Einfach wundervoll! Ich saß Vorne und wurde ordentlich nass. Leider war die Tour auch viel zu schnell vorbei und ich hatte das Gefühl wir waren nur eben Mal zehn Minuten im Boot. (Ich würde hier ja jetzt gerne Bilder einfügen aber der File mit den Bildern lässt sich nicht öffnen) Es war wirklich ein Tag der Kultur, denn nach einem entspannendem Nachmittag sind wir zu einem Maori Dorf gegangen. (Auch hier werde ich nur im Allgemeinem schreiben ansonsten sitzte ich hier noch in einer Woche) Wir waren eingeladen worden eine Führung durch das dorf zu machen und am Ende des Tages ein traditionelles Maori essen zu genießen. Wir wurden mit einem Haka begrüßt und dann durch das Dorf geführt. (Jeder Clan und auch jede Schule hat seinen eigen Haka). Uns wurden die Aufgaben der Maori erklärt wir konnten den jungs beim Haka tanzen zusehen und auch die Mädchen konnten mitmachen bei traditionellen Spielen. Uns wurde das leben im Maori dorf erklärt die Hirachie und den respekt den man vorallem dem Chief, dem Häuptling, entgegen bringen sollte. Wir wurden über die Herkunft der Maori aufgeglärt, die eigendlich aus dem pazifischen Raum kommen. Außerdem haben wir noch einiges über die Bedeutung der Tattoos erfahren die sozusagen die Lebensgeschichte eines Menschen erzählen und seinen Beruf und seine Charackter Eigenschaften beschreiben. Nach einiger Zeit im Dorf sind wir dann zu einer Art Fest gegangen und konnten einigen Maoris bei traditionellen Tänzen und beim Singen traditioneller lieder zuhören. Am Ende kam dann noch ein Zuschauer auf die Bühne und hat ein Lied als Dank vorgetragen. (Das war nicht Teil der Show!!!) Der krönende Ende des Tages war das Hangi. Ein Essen das für mehere Stunden unter der erde gekocht wird und dadurch ein sehr besonderes Aroma erhält. Es war super lecker und ein guter Abschluss des Tages.

 

Tag fünf begann früh am Morgen. Wir ließen Rotorua hinter uns und fuhren in Richtung Norden. schon kurz nachdem wir die Stadt verlassen hatten hielten wir im velocity valley. Ein fast schon Erdanziehendes Erlebnis. In dem kleinen Erlebnisark gab es neben Bungy Jump und Freefall (und damit meine ich nicht Freefall Tower sondern diese Luftröhren in denen man schwebt) auch eine riesige Schaukel (ich hatte nie so viel Spaß beim hin und her schwingen auf einer Schaukel), ein Jetboot und Rampen von denen man auf ein großes Luftkissen springen konnte. Ich habe nur die Schaukel gemacht dabei wurde ich 40 Meter hoch in die Luft gezogen und dann fallen gelassen. Es war so viel Spaß. Danach konnten wir gut eine Stunde warten (die wir auch für anderes nutzen könnten) und sind dann weiter gefahren. Unser nächster Stop war in Hobbiton, und das ist selbst für Leute die sich mit dem Herr der Ringe und dem Hobbit nicht so gut auskennen ein tolles Erlebnis.

   

Und das sind nur einige Einblicke. Es war wunderschön, sehr niedlich, außerdem noch detailverliebt und man hat auch sehr viel über den Dreh erfahren. Allerdings war es auch ziemlich voll, darauf muss man sich schon einstellen. Auf jeden Fall hatte ich eine tolle Zeit und es war auch sehr gutes Wetter. Falls einer von euch die Tour noch machen möchte will ich jetzt nichts vorwegnehmen. Aber so viel schon Mal im Vorraus erwartet keinen Innenraum von einer Hütte ihr werdet sonst bitter entäuscht. Nach einem Gingerbier ging es dann weiter nach Raglan gefahren. Dort haben wir in einer Unterkunft mitten im Wald übernachtet. Es war sehr urig und hatte einen ganz besonderen Flair, so als wäre das alles schon seit Ewigkeiten da. Nach dem Abendessen sind wir Sterne beobachten gegangen. Auf dem Weg dorthin haben wir einige Glühwürmchen gesehen. Es war wunderschön und auch etwas magisch. (Schaut mal genau hin)

 

Den morgen danach bin ich schon sehr früh aufgewacht. Nach kurzer Zeit sind meine Freunde und ich dann aufgebrochen zu einer kleinen Sonnenaufgangs Wanderung, Es waren aber leider Bäume und Hügel im Weg so das wir ihn nicht sehen konnten.

   

Später also so um acht sind wir dann zum Surfen aufgebrochen. Es war einfach unglaublich viel Spaß und schon beim zweiten Mal stand ich auf dem Brett leider war auch das viel zu schnell vorbei doch ich werde es für immer in meinem Kopf behalten. Am Abend haben sich alle bei einer Show zum Affen gemacht und danach sind wir kaputt ins Bett gefallen.

 

Auch der nächste Morgen begann früh. Wir sind weiter Richtung Norden gefahren und hatten zwei Stops einmal bei den berühmten Toiletten von Hundertwasser. Und nein ich scherze nicht... 

Einen weiteren Stop haben wir auf den letzten Kampf Feldern der Maori gemacht. Wir konnten dabei die tiefen Gräben und Defesiven anlagen erkennen und mussten aufpassen nicht auf einmal hinein zu fallen.

  

Am Nachmittag erreichten wir Paihia. Eine kleine Stadt (ohne McDonalds, BK oder KFC[und jeder der Neuseeland kennt weiß das ist sehr selten]) mit wundervollem Strand und Blick auf einige Inseln. Wir konnten uns aussuchen was wir zum Abendessen essen deswegen gab es PIZZA. ;D 

 

Der nächste Tag war einer der vollsten. Wir haben uns von der Gruppe getrennt und einen Tripp zum Cape Reinga dem nördlichsten Zipfel von Neuseeland gemacht. Gestartet haben wir in KeriKeri, einem niedlichem Örtchen das zuerst von Maoris als Anbaugebiet genutzt wurde. In KeriKeri wurde das erste neuseeländische Haus gebaut und die Menschen dort nutzten als erstes einen Plug. Heute ist der Ort bekannt für seine Zitrusfrüchte. Wir sind an den Plantagen vorbei in den nahe gelegenen Puketi Kauri Forest gegangen. Ein wundervoller Ort der 20.000 Hertar von heimischer Flora und Fauna umfasst. Ein Teil des Waldes ist Naturschutzgebiet und man darf generell eigendlich nicht mit Autos durch den Wald fahren weil es nicht gut führ die Bäume ist.Die Bäume sind die größten ihrer Art in und stehen zum Teil schon über 1.000 Jahre.

    

Es sieht schon ziemlich cool aus. eiter ging es dann an der Ostküste wir haben an verschiedenen Häfen gehalten und uns wurde etwas über die Geschichte dieser erzählt. Wir kamen an einem Küstenabschnitt vorbei, dem "Doubtless Bay" also die zweifelnde Bucht. Der Name kommt von Captian Cook, weil er die Bucht zunächst nich gesehen hatte weil es nebelig war. Der nächste nennenswerte Stop war Taipa, das ist der Ort wo die Maoris zuerst of dem Fisch von Maui (der Nord Insel), dort gibt es auch eine Brücke die das symbolisiert.

 

Durch Kaitaia ,der "principal town of the Far North" (Keine Ahnung warum, weil eigendlich Wellignton Haupstadt und Auckland größte Stadt der Nordinsel sind), ging es nach Houhora. Ein kleines niedliches Örtchen das eigendlich nur aus einem Fish and Ships shop und einem kleinen Hafen besteht. Dort haben wir (in dem Fish and Ships shop) Mittag gessen und sind dann noch weiter nach Norden gefahren. Vorbei and den weißen Stränden von Parengarenga Habour, (Es sind wirklich fast schon rein weiße Strände und eine Halbinsel formt einen natürlichen Hafen aus Silicium Sand.) ging es bis zum nördlichsten erreichbaren Punkt von Neuseeland, Cape Reinga. Einem Ort der Seelen. Am Cape Reinga treffen Tasman See und der pazifische Ocean aufeinander, und das kann man tatsächlich auch an einem weißem Schaumstreifen sehen.

 

Das Cape ist Te Rerenga Wairua, eine spirituelle Zuflucht und der übergang zur Nachwelt. Von dort kehren die Seelen der Menschen zu ihrem Ursprungsland zurück. Wir konnten uns dort etwas umsehen und den Leutturm ansehen. 

    

Auf dem Rückweg sind wir vorbei am Cape Marian van Diemen zum Te Paki stream gefahren. Der Paki ist der einzige Weg zum 90 Mile Beach nd ist umrandet von Dühnen die sich sehr gut zum Sandsurfen eignen. das konnten wir dann auch ausprobieren. Beim Sandsurfen utsch man mit ungefähr 20 kmh eine Dühne runter. Eine Menge Spaß, aber auch nicht ganz ungefährlich und aus eigener Erfahrung, Hoch dauert ungefähr 20 mal länger als Runter (und ist 100 mal anstrengender). Als wir dann wider alle mehr oder weniger sandig im Bus saßen sind wir zum 90 Mile Beach gefahren. Wir sind mit dem Bus über den Strand gefahren und haben Mythen und Legenden über diesen besonderen Ort dem Weg zum Cape Reinga (dem Weg zum Tod) erfahren. ACHTUNG TRIVIALER FAKT: Der 90 Mile beach ist eigendlich keine 90 Meilen lang sondern 90 Kilometer und 70 Meilen. Unser letzter Stop des Tages war die Kauri Manufaktur. Man konnte dort einen Kauri baum als Treppe besteigen und wir haben einiges über die Herkunft des Kauris erfahren. Hier eine Legende ich weiß sie ist etwas lang aber sie ist es wert.

Erhellt Kauri

Anfangs konnte das Leben in der Welt nicht existieren, unsere ursprüngliche Eltern - Rangi (Himmel) und Papa (Erde) - hielten fest zusammen und hinderten Licht daran, in die Welt zu gelangen. In ihrer Umarmung gefangen, wurden ihre Kinder frustriert, bis Tane (der Wald) sich nach oben drückte und seine Eltern brach, um Licht in die Welt zu bringen

Durch das Tane - Leben blühte schließlich das Leben, und die Menschheit und alle anderen Lebewesen entstanden. Die Verbindung zwischen Tane und Menschen hat seither eine untrennbare Verbindung.

Für Ngati Kuri halten wir die Verbindung unseres Iwi (Stammes) zu unseren göttlichen Anfängen fort. Der von Ka Uri verwendete Kauri, der seit über 45.000 Jahren in der Erde verborgen ist, wird ins Licht gebracht und die geformten oder geschnitzten Stücke geben ihm neues Leben. Ihre Genesung bestärkt und feiert die Enge genealogische Beziehung, die wir mit Tane haben.

Ngati Kuri teilt diese wichtigen Erzählungen mit Ihnen über die einzigartig hergestellten Kauri-Stücke, damit alle sie entdecken und genießen können.

Es war eine Wunderschöne Geschichte um den Tag zu beenden. 

Am nächsten Tag sind wir nach Auckland gefahren. Auf dem Weg dorthin haben wir allerdings noch einen Stop gemacht. Wir sind mit einem Boot aufs Meer zu einer Insel gefahren dort konnten wir Schnorchel, Kayaken und Standuppaddeln. Es war unglaublich das Meer auch mal richtig zu sehen. Am Ende der fast zwei Stunden die ich im Wasser verbracht habe hatte ich dann auch noch mal richtig Glück, denn neben mir ist eine Robbe aufgetaucht und ich bin mit ihr ein paar Züge geschwommen. Es war fantastischisch aber auch etwas beängstigend. Sie hat etwas mit mir gespielt und ist dann so plötzlich wieder verschwunden wie sie aufgetaucht ist Wir konnten auch durch einige Höhlen schwimmen und die belebte Unterwasserwelt beobachten. Auf dem Weg zurück zum Festland ging es dann noch in die größte Meeres Höhle der Welt. sie ist nicht die höchste oder längste ihrer Art, aber sie hat das größte Volumen. Außerdem konnten wir noch eine Walmutter mit Kalb und einen Rochen sehen.