Mein Neuseeland Abenteuer

22Dezember
2018

Weihnachtliche Grüße

Hi there,

Ich bin jetzt schon mehr als einen Monat hier in Paeroa und es gefällt mir sehr gut. Allerdings ist es mit Zeiten etwas schwer weil ich niemanden hier kenne außer meiner Familie und ich nicht wirklich viel zu tun habe. 

Zu der Familie: Sie ist sehr unterschiedlich zu meiner ersten Gastfamilie. Es ist ein sehr ruhiges leben. Mehr so als würde man bei seiner Großeltern Urlaub machen. Das ist ja erstmal nicht schlimm, aber nach einiger Zeit wünscht man sich doch mal am was zu unternehmen. Hier erlebt man mehr so das ur-kiwi Leben.

Morgens frage ich mich manchmal was passiert wäre wenn ich nicht gewecheslt hätte. Ich überlege was ich den an diesem Tag tun werde und es kommt meistens auf nichts raus. Ich wünsche mir dann dass meine Freunde hier wären. Aber das können sie nicht und ich muss mit dieser Situation leben und man kann sie nicht verändern. Am Abend ist dann aber meistens so das es doch ein toller Tag war und ich es schade finde das er vorbei ist. Den mit jedem Tag der vorbei geht, rückt die Rückreise näher.

Bald ist aber auch Weihnachten und die Zeit sollte man genießen. Der (unechte) Baum ist geschmückt und die Geschenke sind eingepackt.

Insofern vielen Dank für die Grüße und Geschenke. Ich hoffe auch ihr habt ein gutes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

04Dezember
2018

Süd Insel Tour und großer Wechsel

Hi there,

Dieses Mal habe ich einiges zu erzählen. Nicht nur durch die Tour, sondern weil auch etwas Großes passiert ist, was für mich alles verändert hat. Aber dazu später mehr.

Ich entschuldige mich schon mal im Voraus, dass der Bericht diesmal nicht so ausgeschweift ist und wahrscheinlich nicht so viele Bilder dabei sind. Ich habe diese Tour einfach mehr auf mich einwirken lassen und nicht so viele Notizen und Bilder gemacht.

Diese Tour startete diesmal in Christchurch. Ich konnte mit Bus hinfahren und als ich ankam waren schon ein paar Leute. Darunter auch ein bekanntes Gesicht, meine Freundin die mit mir nach Neuseeland gekommen ist. (Leider hatte ich ihren Namen vergessen was mir peinlich ist und war). Bei einem gemütlichen Abendessen haben wir uns etwas besser kennengelernt, dabei sind mir auch ein paar Gesichter von der Nordinsel Tour aufgefallen.

Der nächste Tag begann mit einer Stadttour durch Christchurch, ich habe etwas Stadtführer gespielt und wir haben eine Menge Spaß gehabt. Mit einem kurzen Stopp bei Riccarton sind wir nach Kaikoura gefahren. Dort haben wir an einer Seehundkolonie gehalten. Auch wenn die Seehunde etwas scheu waren konnten wir doch ein paar von ihnen sehen. Nach dem wir bei unserem Motel angekommen sind wollten wir zum Meer gehen. Wir hatten die Wahl zwischen 20 Minuten laufen oder über einen Zaun klettern. Natürlich sind wir über den Stacheldrahtzaun geklettert. (ZUSAMMENARBEIT FOR EVER) Es war ganz lustig und alle haben es geschafft.

Der nächste Tag war wohl einer meiner Lieblings Tage. Früh am Morgen sind wir aufgestanden und zu den Booten gelaufen (zumindest ich und einige andere). Wir sind aufs Boot gestiegen und haben nach einer Delphin Schule gesucht. Als wir eine gefunden hatte wurden wir ins Wasser gelassen. Ein einfach unglaubliches Erlebnis, besonders weil es wilde Delphine waren. Als ich dann nach fast zwei Stunden aus dem Wasser kam wurde ich allerdings etwas seekrank und konnte keine Fotos machen. Als wir alle wieder an Land waren s auch gleich weiter nach Motueka (zum Abel-Tasman-Nationalpark). An der Küste entlang ging es durch die wunderschöne Landschaft. Den Abend verbrachten wir relativ unspektakulär.

Am nächsten Morgen ging es schon früh los, wir fuhren in den Nationalpark und bereiteten uns auf einen kombinierten Kajak und Wander-Trip vor. Allerdings hat das Wetter diesmal nicht so mitgespielt und es regnete (sehr viel). Ich wanderte zuerst und trotz des Regens war es wunderschön. (Ich entschuldige mich für die schlechte Qualität der Fotos) Danach ging es aufs Boot, es war ganz schön anstrengend gegen die Wellen zu paddeln. Aber am Ende kamen wir dann doch an. Der Tag endete dann recht unspektakulär, denn der nächste Tag sollte früh starten.

Das Wetter verbesserte sich am nächsten Tag glücklicherweise und die geplanten Aktivitäten (Fallschirmspringen) konnten stattfinden. Wir fuhren in Richtung Franz Joseph und hielten bei den Pancake Rocks. Wieder ein wundervolles Bild der Natur. Weiter ging es zu einer Green Stone Fabrik. Wir konnten in der Manufaktur umgucken und die teilweise riesigen Jadesteine bewundern (und die riesigen Preise). Weiter ging es nach Franz Joseph doch das Wetter verschlechterte sich und so mussten alle die mit Heli fliegen wollten noch bangen. Wir kamen bei unserer Unterkunft an und ich muss sagen, das war mit Abstand schlechteste Unterkunft, die wir auf der ganzen Tour hatten. Die betten waren so wackelig das man Angst haben musste runter zu fallen. Am Abend hatten wir Pizza und wir wollten zu den heißen Becken laufen. Doch es gab eine Überraschung für uns. Wir wurden mit einer Limousine zum Bad gefahren. Das war auch mal eine, wenn auch sehr kurze, Erfahrung.

Am nächsten Tag musste ich sehr früh aufstehen, denn es war schön genug um mit den Helikoptern fliegen. Es war einfach atemberaubend. Von oben konnte man bis zum Mount Cook dem höchsten Berg Neuseelands sehen. Außerdem standen wir auf einem Gletscher. Als wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten ging es weiter in Richtung Süden. Bevor wir allerdings Wanaka unser Ziel des Tages erreichten hielten wir noch an einem Wanderpfad zu den Gletschern und bewunderten ihn vom Boden aus. Wieder am Bus fuhren wir zu unserem nächsten Ziel. Puzzeling World ist ein interaktives Museum, in dem sich alles um optische Täuschung dreht. Außerdem gibt es ein riesiges Labyrinth. Es ist echt cool dort, doch wir hatten einfach viel zu wenig Zeit. Weiter ging es ins Stadtzentrum von Wanaka. Dort ist mir eine Freundin des Nordinseltour über den Weg gelaufen. Wir waren gerade dabei unseres Bords fürs Stand Up Paddeling ins Wasser zu ziehen als sie ankam. Nach zwei wundervollen Stunden auf dem Wasser auf denen wir durch einige unerwünschte Faktoren auch sehr nass geworden, gab es Fish and Chips.

 

Wir fuhren zu Milfords Sound, ein wunderschönes Tal und auch der Weg dorthin war atemberaubend. Die Straße schlängelte sich zwischen den steilen Berghängen hinunter zu dem von vielen Wasserfällen gesäumten See. Einfach wunderschön. Wir stiegen auf ein Boot und erkundeten den Sound vom Wasser her. Auf dem Rückweg stiegen wir noch einmal bei den Spiegelnden Seen aus und guckten uns die Papageien, die dort herumpflogen (den einen den wir am Ende dann noch gefunden haben) an. Dann ging es wieder zurück nach Te Anau. Vor dem Abendessen machten wir noch einen Abstecher zum See und ich lernte erneut (diesmal eine andere Version) den Haka.

Der nächste Tag begann nach einer sehr turbulenten Nacht. Einige der Jungs hatten es sich zur Aufgabe gemacht sehr laut zu feiern und alle anderen damit wach zu halten. Trotzdem begann der Tag recht früh. Und wir fuhren in Richtung Abenteuer. Und das wortwörtlich den wir fuhren nach Queenstown, welche auch als Adventure Capital (Abenteuer Hauptstadt) bezeichnet wird. Das beweist auch gleich unser erster Halt, den wir stoppten am Original Bungy und machten ein Foto (einige verrückte Leute machten auch einen Bungy Jump). Dann ging es weiter nach Queenstown. Dort buchten wir die Aktivitäten für den nächsten Tag und hatten noch etwas Freizeit. Wir verbrachten das Ende des Tages in der Stadt.

Auch der nächste Tag begann früh. Ich machte mich auf zur Nevis Basis. Und was ich da gemacht habe seht ihr euch am besten selbst an. Geht einfach auf diese Website (www.ididit.co.nz) und fragt mich wegen dem Code. Ich hätte es am liebsten sofort nochmal gemacht. (Falls ihr es doch so wissen wollt schreibt mir auch dann füge ich noch einmal eine Erklärung hinzu). Weiter ging es auf meiner Tages Ordnung mit Wildwasser Raften. Davor habe ich allerdings noch den besten Bagel was ich je gegessen habe gegessen. Auch das White Water Rafting war wieder ein unvergessliches Erlebnis. Und diesmal waren zwar nicht so viele Wasserfälle dabei aber die Strecke war länger und anspruchsvoller. Als ich wieder an der Unterkunft ankam beeilte ich mich und holte noch meine Freunde ein, die auf dem Weg in die Stadt waren. Wir machten noch eine lustige Stadttour an dessen Ende das gruseligste Haus in ganz Neuseeland stand. Ich muss sagen das war wirklich das gruseligste was ich in meinem ganzen Leben gemacht habe, aber wir sind durchgekommen. Durch dunkle Gänge ging es für eine halbe Stunde und doch fühlte es sich zwischendurch wie eine Ewigkeit aber manchmal auch nur wie eine Minute an. Den Tag beendeten wir mit lustigen Spielen wobei unser Maskottchen ihren Arm verlor. (An diesem Tag bekam ich auch eine unerwartete Neuigkeit)

Mit dem nächsten Tag brach auch der letzte Tag unserer Tour an. Dementsprechend waren alle in einer etwas gedrückten Stimmung. Wir erreichten Tekapo ohne weitere Verzögerungen und es war einfach unglaublich die letzte Unterkunft war die beste (wenn auch von Käfern überrannt). Nach einem letzten gemeinsamen Abendessen ging es in eine weitere Abschiedszeremonie, bei der wir auch noch eine Dragshow veranstalteten. Damit endete unser letzter Tag, auch wenn wir uns noch bis tief in die Nacht hinein unterhielten.

Der nächste Tag sollte für mich recht stressig werden. Als ich am Donnerstag einen Anruf von meiner Koordinatorin bekommen, die mir offenbarte das sie eine neue Gastfamilie für mich gefunden hatten.

Ich fuhr also nach Hause und packte meine Sachen den ich sollte am nächsten Tag losfliegen. Ich hatte also keine Zeit mehr mich wirklich zu verabschieden und auch fürs packen war wenig Zeit eingeplant. (Am nächsten Tag machte ich mir dann Platz für ein Treffen)

Am Samstag stand ich also früh auf fuhr in die Stadt und traf mich für 15 Minuten mit meinen Freunden. Danach fuhr ich wieder zurück. Allerdings war meine Gastmutter nicht einverstanden wie ich gepackt habe und hat deswegen neu gepackt. Und mal ganz ehrlich ich hätte alles in einen großen Koffer und den Kleinen gekriegt (und meine Rote Tasche). Aber trotz, dass ich meiner Gastmutter immer wieder gesagt habe das ich nur einen Koffer habe und 23 kg meinte sie alle meine Gepäckstücke nutzen zu müssen. Als ich es ihr dann am Ende überdeutlich gesagt habe war sie auch noch sauer auf mich. Ich habe dann als sie weg war auch nochmal umgepackt und hätte trotzdem Übergepäck bezahlen müssen. Als ich dann am Flughafen war kam noch meine andere Freundin (die sich am Tag davor verletzt hatte und deshalb nicht in die Stadt kommen konnte) und hat mich verabschiedet. Durch eine sehr nette Mitarbeiterin musste ich auch kein Übergepäck bezahlen.

So stieg ich ins Flugzeug ein, mit einigen Bedenken auf in ein neues Abenteuer.

Alles ist so neu hier und im Moment würde ich mir auch wünschen das noch Schule wäre. Dadurch wäre es viel einfacher Freunde zu finden. Außerdem hätte ich mehr zu tun. Aber die neue Familie ist nett und ich fühle mich hier wohl. Es regnet sehr viel im Moment trotz des eigentlich schon angekommenen Sommers.

Meine neue Adresse ist 78A Thames Rd Paeroa New Zealand

Hoffentlich geht es euch gut und ihr habt kein so “langweiliges“ Leben wie ich im Moment. Schöne Grüße. Eure Wibke.

06November
2018

Anmerkung

Sorry kurze Anmerkung

Morgen gibt es den neuen Blogeintrag mit Bildern und allem Schnick Schnack

Es gab gerade ein Teschnisches Problem und ich hätte beihnahe den 6 Seiten langen eintrag (auf Word gelöscht) Ich werde morgen alle Fotos einfügen und ihr könnt ihn dan lesen

Tschaui eure Wibke

PS: Er ist zu lang wird also zwei teile haben.

06November
2018

Nord Insel Abenteuer 2.0

Hi there,

Ich glaube der Artikel war einfach zu lang dewegen hier die Fortstzung

Hier sind ein paar Bilder von der Fahrt

 

Weiter ging die lange Fahr nach Auckland. Dort angekommen konnten wir durch die Stadt schlender und uns etwas umsehen.

Der letzte Aktive Tag der Tour war angekommen, schon den es waren es nur noch 24 Stunden mit all den anderen Austauschschülern zusammen und alle waren sehr traurig. Zunächst sind wir auf den Skytower gegangen. Dort konnten wir die Aussicht genießen und einen unserer grppe beim Skyfall zusehen. Danach hatten wir Freizeit. Meine neuen freunde und ich haben sie genutzt und sind auf eine nahe gelegene Insel von Auckland gefahren Dort haben wir in die kleinen Läden geguckt und sind zu dem Berg (Vulkan hochgelaufen). Es hat aber angefangen zu regnen deshalb sind wir wieder zurück gegangen. Aber wir haben eine Menge coole Sachen entdeckt unter anderem ein The Hobbit Buch für $600. ES war eine Erstauflage insofern kann man den Preis verstehen. Nach einem etzten gemeinsamen Abendessen hatten wir noch eine Abschiedszeremony wo wir alle unsere Bilder bekommen haben und nochmal alle schönen Erlebnisse revue passieren lassen haben. Der krönende Abschluss war dann als wir in der Öffentlichkeit (Einem menschenleren Platz in Auckland) den Haka getanzt haben.

Am nächsten Tag ging es dann für uns alle wieder nach Hause, der Abschied fiel den meisten nicht leicht aber wir werden Alle die schönen Errinnerungen im Kopf behalten.

Als ich wieder zurück nach Christchurch kam, fing ziehmlich zügig auch die Schule an. Alles war auf Examen Vorbereitung getrimmt und ich hatte relativ viel freie Zeit die ich aber mit anderen Dingen genutzt (verplempert) habe. An den Wochenenden war ich mit meinen Freunden und meiner Familie unterwegs. Und so habe ich dann zum Beispiel zum ersten Mal Karate gemacht und bin nach Kaikura und Blenheim gefahren. Am Freitag haben hier die Ferien (für mich) angefangen, aber ich weiß noch nicht was ich mit ihnen anfangen soll. Tja...

Ich möchte an dieser Stelle allen danken die diesen Austausch möglich gemacht haben und die mich unterstützt haben finanziell aber auch moralisch. Danke aber auch an alle die mit mir die ganzen Sachen erlebn und sie so besonders machen. Danke das ihr es möglich gemacht habt mir so viele tolle Erlebnisse zu bescheren und Danke das ihr so toll seid. XXX

Hoffentlich geht es euch gut und beim nächsten Mal schreibe ich diesen Bericht villeicht auch schneller.

Bis dann

Eure Wibke

PS: Ok es hat mich jetzt einen verdammten Monat gebraucht diesen Artikel zu schreiben hoffentlich dauert das das nächste Mal nicht so lang und ist nicht so anstrengend. Ich bitte darum alle Rechtschreibfehler zu entschuldigen es wird mit der Zeit schwieriger auf Deutsch zu schreiben. (Sie sind gewollt und zur belustigung gedacht)

06November
2018

Neuseeland Abenteuer

Hi there,

Mir geht's gut und ich hatte tolle letzte Wochen. Die letzten 2 Wochen hatte ich Ferien und habe ich auf der Nord Insel verbracht es war ein sehr tolles Erlebnis und ich habe einige neue Freunde gefunden. Die meisten aus der Gruppe waren Deutsche doch es waren auch Leute aus der Schweiz, Frankreich, Norwegen, Schweden, Brazilien, Chile, China und Japan dabei.

Am ersten Tag haben wir uns am Flughafen in Wellington getroffen und den Abend gemeinsam verbarcht. Außerdem haben wir unser Masskotchen auf den Namen Bretzel getauft (mitlerweile ist es bei einem Jungen aus China der es behaten darf). Am nächsten Tag sind wir dann noch in Wellington ins Museum gegangen und haben etwas über die Geschichte der Maori erfahren. Außeredem waren wir in einer Sonderausstellung über einen Krieg (habe den Namen vergessen). Danach sind wir in Richtung Taupo gefahren.

       

Vorbei an atemberaubender Natur und den größten und berühmtesten Vulkanen der Nord Insel, ging es nach Taupo. Da wir dort erst am späten Nachmittag ankamen konnenten wir einen wunderbaren Sonnenuntergang erleben. Nach dem abendessen waren wir in den "hot pools" (heißen geotermal betrieben Becken) schwimmen. Bis 20 Uhr konnten wir dann das wundervoll beleuchtete Areal betrachten und uns in den wircklich erxtrem warmen Becken aufwärmen.

 

Am nächsten Tag ging es früh los einige von uns sind Fallschirmspringen oder zum Bungy Jump gegangen. Die anderen konnten in Ruhe durch die Läden von taupo schlendern und den See betrachten. Zurück am Bus sind wir in Richtung Rotorua gefahren. Dabei haben wir an verschiedenen Stellen gehalten. Zuerst haben wir an den Huka falls gehalten. Der Fluss der diese Wasserfälle bildet ist einer der wenigen die nach Süden fließen. Huka bedeutet soviel wie Abenteuer und Spaß. Es ist wunderschön dort und leider hatten wir nicht so viel Zeit.

    

Weiter auf dem weg nach Rotorua haben wir an verschiedenen "mud pools" haltgemacht. Es hat zwar schon sehr gestunken aber es war auch irgendwie cool den Gasblasen beim platzen zuzusehen.  

Dann kamen wir in Rotorua an. Der Spitzname "stinkende Stadt" passt sehr gut denn der Gestank nach verfaulten Eiern war hier noch presenter als an den "mud pools". Zunächst haben wir in der Nähe des Maori Museums gehalten und haben ein Foto von der Gruppe gemacht. Am nächsten Tag haben wir das Museum dann auch besucht, aber dazu später mehr. Nach dem Foto, von dem ich jetzt keine Kopie habe und auf dem ich etwas aussehe als sei ich Pipi Langstrumpf, sind wir zur Gondula gefahren. Das ist eine Gondel mit einer Art Erlebnispark angeschlossen. Wir konnten dann mit kleinen Carts den Berg hinunterfahren und es war so viel Spaß. Leider hatten wir nur drei Mal gebucht und es wahren drei Strecken im Nachhinein hätte ich mir gewünscht ich wäre die beiden schweren Strecken öfter gefahren weil sie schneller waren und sehr viel mehr Spaß gemacht haben. Am Abend nach dem Essen haben wir einen scabentur hunt (eine Schnitzeljagt) gemacht. Aber meine Gruppe ist stattdessen auf einen Kirmis gegangen . 

(In dem Jelly Beans Shop (unten) gab es auch coole Bilder aus Jelly Beans)   

Ich hatte mir im Jelly Beans Shop oben auf dem Berg, Berty Boots Bohnen gekauft und eine probiert. Hätte ich nicht machen sollen denn es war verfaulte Eier und das mit dem Geruch hat meinem Magen nicht unbedingt gutgetan. Aber als hätte ich nichts gelernt habe ich noch eine probiert und es war Regenwurm. Das war fast zu viel aber zum Glück konnte ich meinen Mageninhalt für mich behalten.

 

Nächster Tag und neues Glück. Puh der Tag begann nicht schlecht und auch der Geruch war nicht mehr so störend. Wir sind zunächst zum Museum gefahren und haben sehr viel über die Maori Kultur und über ihre Künste erfahren. Erstmal haben wir einen Kiwi gesehen. Ui so süß, aber man durfte keine Fotos machen. Danach sind wir über das gelände gegangen und konnten den Geysir beim Ausbruch bewundern während wir auf von geothermal aufgeheitzten Steinen saßen.

Dabei hat und eine Maori Frau etwas über ihre geschichte und über die Geschichte ihres Clans erzählt. In dieser Erzählung kam auch der Film Moana vor der den Ursprung der Maori beschreibt und ihren Weg zu Aotearoa (New Zealand oder das Land der langen Wolke machte). Moana ist übrigens das Maori Wort für Meer. Wir konntenspäter noch Schule der Künste sehen. Also wir haben ein Gebäude gesehen und zwar das Gebäude des Carvings (ich finde einfach kein besseres Wort). Es gibt noch zwei andere Kunst und zwar die des Pflechtens und die performende Kunst (Kapa Haka, andere Tänze und Singen). Die Schulen sind ausschließlich von Personen genutzt die einen Maori Hintergrund haben und dazu gedacht die Kultur weiter zu Leben. Wir konnten Maoris beim design und schnitzen der Werke zusehen und es wurde uns einiges über die Materialien die genutzt werden erzählt. Es gibt alte und neue Materialien aber ich will euch nicht zusehr langweilen und es gibt noch viel zu erzählen aber schreibt mir doch einfach wenn ihr etwas darüber haben möchtet dann mache ich nochmal einen eigenen Blog Eintrag dafür.  Es war auf jeden Fall sehr spanned und wir haben einige Werke gesehen. Hier nur mal ein paar Beispiele:

Nach einer sehr spannenden Tour sind wir zum nächsten Programmpunkt aufgebrochen. Wir waren White Water Rafting und ich muss sagen dass das mir als eines der besten Erlebnisse in Errinerung bleiben wird. Vorbei an wundervoller Natur und atemberaubenden Urwald. Auf einem sehr wildem Fluß über drei Wasserfälle, davon der größte raftbare Wasserfall der Welt (mit ungefähr 7 Metern). Einfach wundervoll! Ich saß Vorne und wurde ordentlich nass. Leider war die Tour auch viel zu schnell vorbei und ich hatte das Gefühl wir waren nur eben Mal zehn Minuten im Boot. (Ich würde hier ja jetzt gerne Bilder einfügen aber der File mit den Bildern lässt sich nicht öffnen) Es war wirklich ein Tag der Kultur, denn nach einem entspannendem Nachmittag sind wir zu einem Maori Dorf gegangen. (Auch hier werde ich nur im Allgemeinem schreiben ansonsten sitzte ich hier noch in einer Woche) Wir waren eingeladen worden eine Führung durch das dorf zu machen und am Ende des Tages ein traditionelles Maori essen zu genießen. Wir wurden mit einem Haka begrüßt und dann durch das Dorf geführt. (Jeder Clan und auch jede Schule hat seinen eigen Haka). Uns wurden die Aufgaben der Maori erklärt wir konnten den jungs beim Haka tanzen zusehen und auch die Mädchen konnten mitmachen bei traditionellen Spielen. Uns wurde das leben im Maori dorf erklärt die Hirachie und den respekt den man vorallem dem Chief, dem Häuptling, entgegen bringen sollte. Wir wurden über die Herkunft der Maori aufgeglärt, die eigendlich aus dem pazifischen Raum kommen. Außerdem haben wir noch einiges über die Bedeutung der Tattoos erfahren die sozusagen die Lebensgeschichte eines Menschen erzählen und seinen Beruf und seine Charackter Eigenschaften beschreiben. Nach einiger Zeit im Dorf sind wir dann zu einer Art Fest gegangen und konnten einigen Maoris bei traditionellen Tänzen und beim Singen traditioneller lieder zuhören. Am Ende kam dann noch ein Zuschauer auf die Bühne und hat ein Lied als Dank vorgetragen. (Das war nicht Teil der Show!!!) Der krönende Ende des Tages war das Hangi. Ein Essen das für mehere Stunden unter der erde gekocht wird und dadurch ein sehr besonderes Aroma erhält. Es war super lecker und ein guter Abschluss des Tages.

 

Tag fünf begann früh am Morgen. Wir ließen Rotorua hinter uns und fuhren in Richtung Norden. schon kurz nachdem wir die Stadt verlassen hatten hielten wir im velocity valley. Ein fast schon Erdanziehendes Erlebnis. In dem kleinen Erlebnisark gab es neben Bungy Jump und Freefall (und damit meine ich nicht Freefall Tower sondern diese Luftröhren in denen man schwebt) auch eine riesige Schaukel (ich hatte nie so viel Spaß beim hin und her schwingen auf einer Schaukel), ein Jetboot und Rampen von denen man auf ein großes Luftkissen springen konnte. Ich habe nur die Schaukel gemacht dabei wurde ich 40 Meter hoch in die Luft gezogen und dann fallen gelassen. Es war so viel Spaß. Danach konnten wir gut eine Stunde warten (die wir auch für anderes nutzen könnten) und sind dann weiter gefahren. Unser nächster Stop war in Hobbiton, und das ist selbst für Leute die sich mit dem Herr der Ringe und dem Hobbit nicht so gut auskennen ein tolles Erlebnis.

   

Und das sind nur einige Einblicke. Es war wunderschön, sehr niedlich, außerdem noch detailverliebt und man hat auch sehr viel über den Dreh erfahren. Allerdings war es auch ziemlich voll, darauf muss man sich schon einstellen. Auf jeden Fall hatte ich eine tolle Zeit und es war auch sehr gutes Wetter. Falls einer von euch die Tour noch machen möchte will ich jetzt nichts vorwegnehmen. Aber so viel schon Mal im Vorraus erwartet keinen Innenraum von einer Hütte ihr werdet sonst bitter entäuscht. Nach einem Gingerbier ging es dann weiter nach Raglan gefahren. Dort haben wir in einer Unterkunft mitten im Wald übernachtet. Es war sehr urig und hatte einen ganz besonderen Flair, so als wäre das alles schon seit Ewigkeiten da. Nach dem Abendessen sind wir Sterne beobachten gegangen. Auf dem Weg dorthin haben wir einige Glühwürmchen gesehen. Es war wunderschön und auch etwas magisch. (Schaut mal genau hin)

 

Den morgen danach bin ich schon sehr früh aufgewacht. Nach kurzer Zeit sind meine Freunde und ich dann aufgebrochen zu einer kleinen Sonnenaufgangs Wanderung, Es waren aber leider Bäume und Hügel im Weg so das wir ihn nicht sehen konnten.

   

Später also so um acht sind wir dann zum Surfen aufgebrochen. Es war einfach unglaublich viel Spaß und schon beim zweiten Mal stand ich auf dem Brett leider war auch das viel zu schnell vorbei doch ich werde es für immer in meinem Kopf behalten. Am Abend haben sich alle bei einer Show zum Affen gemacht und danach sind wir kaputt ins Bett gefallen.

 

Auch der nächste Morgen begann früh. Wir sind weiter Richtung Norden gefahren und hatten zwei Stops einmal bei den berühmten Toiletten von Hundertwasser. Und nein ich scherze nicht... 

Einen weiteren Stop haben wir auf den letzten Kampf Feldern der Maori gemacht. Wir konnten dabei die tiefen Gräben und Defesiven anlagen erkennen und mussten aufpassen nicht auf einmal hinein zu fallen.

  

Am Nachmittag erreichten wir Paihia. Eine kleine Stadt (ohne McDonalds, BK oder KFC[und jeder der Neuseeland kennt weiß das ist sehr selten]) mit wundervollem Strand und Blick auf einige Inseln. Wir konnten uns aussuchen was wir zum Abendessen essen deswegen gab es PIZZA. ;D 

 

Der nächste Tag war einer der vollsten. Wir haben uns von der Gruppe getrennt und einen Tripp zum Cape Reinga dem nördlichsten Zipfel von Neuseeland gemacht. Gestartet haben wir in KeriKeri, einem niedlichem Örtchen das zuerst von Maoris als Anbaugebiet genutzt wurde. In KeriKeri wurde das erste neuseeländische Haus gebaut und die Menschen dort nutzten als erstes einen Plug. Heute ist der Ort bekannt für seine Zitrusfrüchte. Wir sind an den Plantagen vorbei in den nahe gelegenen Puketi Kauri Forest gegangen. Ein wundervoller Ort der 20.000 Hertar von heimischer Flora und Fauna umfasst. Ein Teil des Waldes ist Naturschutzgebiet und man darf generell eigendlich nicht mit Autos durch den Wald fahren weil es nicht gut führ die Bäume ist.Die Bäume sind die größten ihrer Art in und stehen zum Teil schon über 1.000 Jahre.

    

Es sieht schon ziemlich cool aus. eiter ging es dann an der Ostküste wir haben an verschiedenen Häfen gehalten und uns wurde etwas über die Geschichte dieser erzählt. Wir kamen an einem Küstenabschnitt vorbei, dem "Doubtless Bay" also die zweifelnde Bucht. Der Name kommt von Captian Cook, weil er die Bucht zunächst nich gesehen hatte weil es nebelig war. Der nächste nennenswerte Stop war Taipa, das ist der Ort wo die Maoris zuerst of dem Fisch von Maui (der Nord Insel), dort gibt es auch eine Brücke die das symbolisiert.

 

Durch Kaitaia ,der "principal town of the Far North" (Keine Ahnung warum, weil eigendlich Wellignton Haupstadt und Auckland größte Stadt der Nordinsel sind), ging es nach Houhora. Ein kleines niedliches Örtchen das eigendlich nur aus einem Fish and Ships shop und einem kleinen Hafen besteht. Dort haben wir (in dem Fish and Ships shop) Mittag gessen und sind dann noch weiter nach Norden gefahren. Vorbei and den weißen Stränden von Parengarenga Habour, (Es sind wirklich fast schon rein weiße Strände und eine Halbinsel formt einen natürlichen Hafen aus Silicium Sand.) ging es bis zum nördlichsten erreichbaren Punkt von Neuseeland, Cape Reinga. Einem Ort der Seelen. Am Cape Reinga treffen Tasman See und der pazifische Ocean aufeinander, und das kann man tatsächlich auch an einem weißem Schaumstreifen sehen.

 

Das Cape ist Te Rerenga Wairua, eine spirituelle Zuflucht und der übergang zur Nachwelt. Von dort kehren die Seelen der Menschen zu ihrem Ursprungsland zurück. Wir konnten uns dort etwas umsehen und den Leutturm ansehen. 

    

Auf dem Rückweg sind wir vorbei am Cape Marian van Diemen zum Te Paki stream gefahren. Der Paki ist der einzige Weg zum 90 Mile Beach nd ist umrandet von Dühnen die sich sehr gut zum Sandsurfen eignen. das konnten wir dann auch ausprobieren. Beim Sandsurfen utsch man mit ungefähr 20 kmh eine Dühne runter. Eine Menge Spaß, aber auch nicht ganz ungefährlich und aus eigener Erfahrung, Hoch dauert ungefähr 20 mal länger als Runter (und ist 100 mal anstrengender). Als wir dann wider alle mehr oder weniger sandig im Bus saßen sind wir zum 90 Mile Beach gefahren. Wir sind mit dem Bus über den Strand gefahren und haben Mythen und Legenden über diesen besonderen Ort dem Weg zum Cape Reinga (dem Weg zum Tod) erfahren. ACHTUNG TRIVIALER FAKT: Der 90 Mile beach ist eigendlich keine 90 Meilen lang sondern 90 Kilometer und 70 Meilen. Unser letzter Stop des Tages war die Kauri Manufaktur. Man konnte dort einen Kauri baum als Treppe besteigen und wir haben einiges über die Herkunft des Kauris erfahren. Hier eine Legende ich weiß sie ist etwas lang aber sie ist es wert.

Erhellt Kauri

Anfangs konnte das Leben in der Welt nicht existieren, unsere ursprüngliche Eltern - Rangi (Himmel) und Papa (Erde) - hielten fest zusammen und hinderten Licht daran, in die Welt zu gelangen. In ihrer Umarmung gefangen, wurden ihre Kinder frustriert, bis Tane (der Wald) sich nach oben drückte und seine Eltern brach, um Licht in die Welt zu bringen

Durch das Tane - Leben blühte schließlich das Leben, und die Menschheit und alle anderen Lebewesen entstanden. Die Verbindung zwischen Tane und Menschen hat seither eine untrennbare Verbindung.

Für Ngati Kuri halten wir die Verbindung unseres Iwi (Stammes) zu unseren göttlichen Anfängen fort. Der von Ka Uri verwendete Kauri, der seit über 45.000 Jahren in der Erde verborgen ist, wird ins Licht gebracht und die geformten oder geschnitzten Stücke geben ihm neues Leben. Ihre Genesung bestärkt und feiert die Enge genealogische Beziehung, die wir mit Tane haben.

Ngati Kuri teilt diese wichtigen Erzählungen mit Ihnen über die einzigartig hergestellten Kauri-Stücke, damit alle sie entdecken und genießen können.

Es war eine Wunderschöne Geschichte um den Tag zu beenden. 

Am nächsten Tag sind wir nach Auckland gefahren. Auf dem Weg dorthin haben wir allerdings noch einen Stop gemacht. Wir sind mit einem Boot aufs Meer zu einer Insel gefahren dort konnten wir Schnorchel, Kayaken und Standuppaddeln. Es war unglaublich das Meer auch mal richtig zu sehen. Am Ende der fast zwei Stunden die ich im Wasser verbracht habe hatte ich dann auch noch mal richtig Glück, denn neben mir ist eine Robbe aufgetaucht und ich bin mit ihr ein paar Züge geschwommen. Es war fantastischisch aber auch etwas beängstigend. Sie hat etwas mit mir gespielt und ist dann so plötzlich wieder verschwunden wie sie aufgetaucht ist Wir konnten auch durch einige Höhlen schwimmen und die belebte Unterwasserwelt beobachten. Auf dem Weg zurück zum Festland ging es dann noch in die größte Meeres Höhle der Welt. sie ist nicht die höchste oder längste ihrer Art, aber sie hat das größte Volumen. Außerdem konnten wir noch eine Walmutter mit Kalb und einen Rochen sehen.

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